Die Welt hat in dem Artikel “Firmen-Kritik im Blog kann teuer werden” einige rechtliche Hinweise auf was man bei der Kritik an Firmen im eigenen Blog unbedingt beachten sollte, auch wenn die Emotionen zum Zeitpunkt des Schreibens kochen.

Firmen-Kritik im Blog kann teuer werden
Blogger nehmen in der Regel kein Blatt vor ihren Mund – das entspricht ihrem Selbstverständnis. Doch wenn sie sich über Produkte und Unternehmen kritisch äußern, müssen sie aufpassen. Denn womöglich handeln sie sich mit ihren Aussagen eine Abmahnung ein. Und die kann teuer werden.

“Ich darf schreiben, was wahr ist, und ich darf meine Meinung äußern”, sagte Jürgen Weinknecht, Anwalt und Experte für IT-Recht aus Itzehoe (Schleswig-Holstein). Wer zum Beispiel im Elektromarkt eine defekte DVD unter Hinweis auf seinen Gewährleistungsanspruch zurückgeben will und abgewiesen wird, darf sich darüber auslassen: “Wenn ich dann schreibe “Ich finde das schändlich“, ist das eine Meinungsäußerung”, sagte Weinknecht.

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Die Hinweise des Artikels sind eigentlich recht einleuchtend und sollten auch jedem Erwachsenen bewusst sein – ob man das BGB schon mal in der Hand gehabt hat oder auch nicht. Dennoch sollten vielleicht gerade junge Blogger den Artikel mal lesen um das Katzengejammer nach einer Abmahnung zu vermeiden. Sicher auch interessant wenn man sich auf dem Beschwerde-Blog das-war-nicht.net beteiligen will.