Während der letzten Tage ist mir die Frage in den Sinn gekommen, wie man die Wahrnehmung von Blogs dahingehend verändern kann, dass sie als einfach zu bedienendes, kompetentes Publikations-Tool für Jedermann und nicht mehr als Online-Tagebücher angesehen werden.

Immer wieder lese ich Artikel traditioneller Medien in denen Blogs als Spielzeug pubertierender Teenager abgestempelt und verkannt werden. Ich würde fast soweit gehen, dass dies in noch 80% der Artikel der Fall ist. Hierdurch wird den Blogs jegliches professionelles Potential abgesprochen.

Dies liegt vermutlich an der Tatsache, dass sich diese Darstellung an der etymologischen Zusammensetzung des Wort “Weblog” bedient. Weblog kommt ja von “Web” und “Log” (Tagebuch).

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die traditionellen Medien sich von den Blogs und somit von dem „Bürger-Journalismus“ bedroht fühlen. Und noch viel weniger will ich den Streit zwischen Blogger und Journalisten erneut aufwärmen, schon allein, weil mich dieser Streit noch nie interessiert hat.

Wie dem auch sei. Es ist mir keine wirklich sinnvollte Erklärung oder gar Lösung des Problems eingefallen.