Wie an unterschiedlichen Stellen der Blogosphäre zu lesen ist, packt Google nun die Keule aus und macht seine Drohung Linkverkäufer zu bestrafen wahr. Die Sanktion kommt in Form einer Senkung des Pageranks, z.T. eine erhebliche Senkung. Textlinks waren in der jüngeren Vergangenheit ein wirksames Mittel auch für kleine Blogs den ein oder anderen Euro zu verdienen, bei denen kontextsensitive Werbung, z.B. in Form von AdSense, nicht funktionierte. Auf Internetmarketing-News hat Jojo mittlerweile eine große Liste mit internationalen und deutschen Internetseiten und Blogs zusammengetragen. Hier ein kleiner Auszug, der die Liste und Ergänzungen:

weblogtoolscollection.com PR6 -> PR4
golem.de PR6 -> PR4
zeit.de PR7 -> PR5
Statcounter.com PR10 -> PR8
Problogger.net PR7 -> PR4

Hierbei scheint nicht einmal zu interessieren, ob aktuell Textlinks ohne das NoFollow-Attribut verkauft werden oder aber in der Vergangenheit Textlinks verkauft wurden. Bestraft werden scheinbar alle. Bisher ist jedoch noch unklar, ob auch diejenigen Seiten bestraft werden, dieTextlinks gekauft haben. Es ist wohl davon auszugehen, dass Google für diese Aktion einen Algorithmus einsetzt, der die entsprechenden Seiten identifiziert und die Anpassung des Pageranks vornimmt. Ich bin gespannt, wann dieser auch bei kleinen Blogs und Webseiten greift. Irgendwann kommt er dann sicher auch zu mir. 🙁

Möglicherweise müssen die bekannten Textlinkbroker wie Linklift, Teliad, Textlinkads & Co nun umdenken und sich doch mit dem NoFollow-Attribut anfreunden bzw. den Business Plan nochmal zu überdenken. Man kann wohl stark davon ausgehen, dass in den Firmen aktuell die Köpfe ziemlich rauchen dürften, denn die Alternative sie meiner Meinung nach eher mau aus.